Autor: JOHANN NESTROY

Wenn die Dummheit nur eine Geistesschwäche wäre! Leider ist sie aber eine furchtbare Stärke, sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert.

Wenn die Dummheit nur eine Geistesschwäche wäre! Leider ist sie aber eine furchtbare Stärke, sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert.

Wenn die Dummheit nur eine Geistesschwäche wäre! Leider ist sie aber eine furchtbare Stärke, sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert.

Wenn die Dummheit in der Regel mehr Glück als die Weisheit hat, so ist es eigentlich schon eine halbe Dummheit, wenn man nach Weisheit trachtet. Und wie oft hat der Gescheite Momente, wo er sich wünscht, recht dumm zu sein; der Dumme hingegen wünscht sich nie, gescheit zu sein, er glaubt’s ohnedem, daß er es ist, und in dieser Leichtgläubigkeit liegt schon eine Art von Glückseligkeit, während das Vielwissen zu gar nix ist, als daß es einem Kopfweh macht.

Wenn die Dummheit in der Regel mehr Glück als die Weisheit hat, so ist es eigentlich schon eine halbe Dummheit, wenn man nach Weisheit trachtet. Und wie oft hat der Gescheite Momente, wo er sich wünscht, recht dumm zu sein; der Dumme hingegen wünscht sich nie, gescheit zu sein, er glaubt’s ohnedem, daß er es ist, und in dieser Leichtgläubigkeit liegt schon eine Art von Glückseligkeit, während das Vielwissen zu gar nix ist, als daß es einem Kopfweh macht.

Wenn die Dummheit in der Regel mehr Glück als die Weisheit hat, so ist es eigentlich schon eine halbe Dummheit, wenn man nach Weisheit trachtet. Und wie oft hat der Gescheite Momente, wo er...

Das ist die unerschöpfliche Diplomatensprach so oft sie auch das alte Recht verdrehen, erfinden sie einen neuen Ausdruck dafür.

Das ist die unerschöpfliche Diplomatensprach so oft sie auch das alte Recht verdrehen, erfinden sie einen neuen Ausdruck dafür.

Das ist die unerschöpfliche Diplomatensprach so oft sie auch das alte Recht verdrehen, erfinden sie einen neuen Ausdruck dafür.

Ein königliches Paar sitzt seit Anbeginn auf dem Erdenthron und regiert den staatlichen Menschenbund. Egoismus heißt der Herrscher, die Herrscherin heißt Eitelkeit, und die nimmersatten Leidenschaften bilden ihr unverantwortliches Ministerium.

Ein königliches Paar sitzt seit Anbeginn auf dem Erdenthron und regiert den staatlichen Menschenbund. Egoismus heißt der Herrscher, die Herrscherin heißt Eitelkeit, und die nimmersatten Leidenschaften bilden ihr unverantwortliches Ministerium.

Ein königliches Paar sitzt seit Anbeginn auf dem Erdenthron und regiert den staatlichen Menschenbund. Egoismus heißt der Herrscher, die Herrscherin heißt Eitelkeit, und die nimmersatten Leidenschaften bilden ihr unverantwortliches Ministerium.

Es gibt sehr wenig böse Menschen, und doch geschieht so viel Unheil in der Welt; der größte Teil dieses Unheils kommt auf die Rechnung der vielen guten Menschen, die weiter nichts als gute Menschen sind.

Es gibt sehr wenig böse Menschen, und doch geschieht so viel Unheil in der Welt; der größte Teil dieses Unheils kommt auf die Rechnung der vielen guten Menschen, die weiter nichts als gute Menschen sind.

Es gibt sehr wenig böse Menschen, und doch geschieht so viel Unheil in der Welt; der größte Teil dieses Unheils kommt auf die Rechnung der vielen guten Menschen, die weiter nichts als gute Menschen...

Wer bewundern will, findet immer etwas zu bewundern, denn die Bewunderung ist eine Art Aberglaube, der immer Wunder erwartet.

Wer bewundern will, findet immer etwas zu bewundern, denn die Bewunderung ist eine Art Aberglaube, der immer Wunder erwartet.

Wer bewundern will, findet immer etwas zu bewundern, denn die Bewunderung ist eine Art Aberglaube, der immer Wunder erwartet.